In einer massiven Eskalation der russischen Internetzensur begannen die groessten digitalen Plattformen des Landes am 14.-15. April 2026, Nutzer mit aktiven VPN-Verbindungen zu blockieren. Yandex-Dienste, VK (einschliesslich VKontakte und Mail.ru), die Marktplaetze Wildberries und Ozon sowie zahlreiche Banking-Apps schraenkten den Zugang ein und forderten Nutzer auf, ihr VPN zu deaktivieren.
Der Schritt folgt direktem Druck des russischen Ministeriums fuer digitale Entwicklung (Mintsifry). Ende Maerz 2026 drohte das Ministerium auf einem geschlossenen Treffen mit Plattformfuehrungskraeften, Unternehmen von der 'White List' zu streichen, wenn sie nicht nachgaben. Der White-List-Status sichert kritische Privilegien: gelistete Dienste bleiben bei Internetsperren erreichbar, und ihre Mitarbeiter behalten IT-Branchenvorteile wie Wehrdienstaufschub und Vorzugshypotheken.
Wildberries zeigte ein klares Pop-up: 'Moeglicherweise muessen Sie VPN deaktivieren.' Ozon teilte mit, der 'Zugang sei eingeschraenkt', und verwies auf das Abschalten des VPN. Banken folgten demselben Muster — viele Finanz-Apps weigerten sich schlicht zu laden, wenn ein VPN erkannt wurde.
Parallel dazu stimmten russische Telekommunikationsanbieter zu, die Erweiterung ihrer europaeischen Verbindungskapazitaeten einzufrieren, um die verfuegbare Bandbreite fuer VPN-Verkehr zu reduzieren. Ausserdem wird ein Gesetz vorbereitet, das russischen Hosting-Anbietern verbieten soll, Rechenressourcen an VPN-Betreiber zu verkaufen.
Warum das fuer VPN-Nutzer wichtig ist: Russlands neue Strategie umgeht die technische Schwierigkeit der VPN-Blockierung, indem sie Apps direkt unter Druck setzt. ASMO VPN ist an keine russische Plattform gebunden und unterliegt diesen Compliance-Anforderungen nicht — und gewaehrleistet ununterbrochenen Zugang ohne Kompromisse.


