Das russische Ministerium für digitale Entwicklung hat Änderungen am "Anti-Betrug 2.0"-Gesetzespaket eingebracht, die alle Hosting-Anbieter verpflichten würden, den Zugang für VPN-Nutzer zu sperren. Die Änderungen wurden in der zweiten Lesung eingebracht — ein Signal, dass die Entscheidungen endgültig sind.
Hosting-Unternehmen müssten eine Verstoßliste von Roskomnadzor abgleichen. Anbieter, die VPN-Nutzer nicht sperren, riskieren den Verlust von Betriebslizenzen.
Der Gesetzestext selbst räumt erhebliche Unklarheiten ein: Es ist unklar, wie Hosting-Anbieter VPN-Nutzer identifizieren sollen. Das Filtern aller VPS- und VDS-Dienste erscheint technisch unpraktisch.
Wenn die Änderungen verabschiedet werden, würde dies die Möglichkeit beseitigen, Datenverkehr von russischer Infrastruktur zu ausländischen VPN-Servern zu leiten.
Warum das für VPN-Nutzer wichtig ist: ASMO VPN passt kontinuierlich seine Protokolle und Server-Infrastruktur an, um neue Einschränkungen zu umgehen.


