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Russland ändert Anti-Betrugs-Gesetz: Hosting-Anbieter müssen VPN-Nutzer sperren

Russlands Ministerium für digitale Entwicklung hat Änderungen am Anti-Betrug-2.0-Gesetz eingebracht, die Hosting-Anbieter verpflichten, VPN-Nutzer anhand von Roskomnadzors Verstoßliste zu sperren.

April 19, 2026


Das russische Ministerium für digitale Entwicklung hat Änderungen am "Anti-Betrug 2.0"-Gesetzespaket eingebracht, die alle Hosting-Anbieter verpflichten würden, den Zugang für VPN-Nutzer zu sperren. Die Änderungen wurden in der zweiten Lesung eingebracht — ein Signal, dass die Entscheidungen endgültig sind.

Hosting-Unternehmen müssten eine Verstoßliste von Roskomnadzor abgleichen. Anbieter, die VPN-Nutzer nicht sperren, riskieren den Verlust von Betriebslizenzen.

Der Gesetzestext selbst räumt erhebliche Unklarheiten ein: Es ist unklar, wie Hosting-Anbieter VPN-Nutzer identifizieren sollen. Das Filtern aller VPS- und VDS-Dienste erscheint technisch unpraktisch.

Wenn die Änderungen verabschiedet werden, würde dies die Möglichkeit beseitigen, Datenverkehr von russischer Infrastruktur zu ausländischen VPN-Servern zu leiten.

Warum das für VPN-Nutzer wichtig ist: ASMO VPN passt kontinuierlich seine Protokolle und Server-Infrastruktur an, um neue Einschränkungen zu umgehen.


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